Überspielen mit iTunes und iTunes Sync

Der Aufbau einer MP3-Sammlung für die Tönebox in iTunes, die Verwendung von iTunesSync bzw. die Zuhilfenahme eines Dateimanagers zur Synchronisierung der Tönebox mit iTunes-Wiedergabelisten wird auf dieser Seite beschrieben.

 

Einführung

Wer seine Musiksammlung mit iTunes verwaltet, kann …

  • eine eigenständige MP3-Sammlung für die Tönebox aufbauen,
  • Wiedergabelisten erstellen, die auf die Tönebox zugeschnitten sind,
  • SD-Karten für die Tönebox „one-step“ mit iTunesSync …
  • … oder Schritt für Schritt mit einem Dateimanager bespielen.

Der Aufbau einer MP3-Sammlung für die Tönebox in iTunes, die Verwendung von iTunesSync bzw. die Zuhilfenahme eines Dateimanagers zur Synchronisierung der Tönebox mit iTunes-Wiedergabelisten werden auf dieser Seite beschrieben. Wie die Tönebox direkt mit einem Dateimanager bespielt wird, kann hier nachgelesen werden.

Die Tönebox spielt MPEG-Audiodateien ab. Es empfiehlt sich, mit iTunes zusätzliche MP3-Versionen aller benötigten Titel zu erstellen und deren Titelinfos dann den Erfordernissen anzupassen (nächster Tab).

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Eine Tönebox lässt sich mit iTunes-Wiedergabelisten synchronisieren, deren Titel nach folgendem Muster „gestrickt“ sind

  • Die Titel entstammen insgesamt maximal 24 Alben, die sich durch Ziffernpaare von „01“ bis „24“ im Namensbeginn unterscheiden müssen.
  • Pro Album gibt es maximal 24 Titel, denen jeweils eine eigene Titelnummer zwischen 1 und 24 zugewiesen ist (Umgang mit CD-Titeln wird im Slider „Tipps & Tricks“ beschrieben).

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Die Titelinfos verknüpfen den Titel mit der Tönebox-Playlist 1 und mit der Aufruf-Taste 2.

Die für die Tönebox vorgesehene Wiedergabeliste lässt sich mit wenigen Klicks befüllen, wenn den Tönebox-Titeln z.B. ein einheitliches Genre zugewiesen wurde. Eine andere Möglichkeit besteht darin, mit passenden Kriterien für eine Intelligente Wiedergabeliste zu arbeiten (z.B. durch Suche nach Alben, die mit Ziffern zwischen „01“ und „24“ beginnen, siehe Bild unten).

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support-ueberspielen_itunessync-aboutiTunesSync, ein kostenloses Programm (Download) der Fa. Binary Fortress Software Ltd., macht aus einer iTunes-Wiedergabeliste eine spielbereite SD-Karte für die Tönebox, wenn die zuvor umrissenen Richtlinien für Audioformat und Titelinfos berücksichtigt wurden.

SD-Karte vorbereiten

SD-Karten für die Tönebox müssen grundsätzlich im FAT32 Dateiformat formatiert sein.

HINWEIS: Wenn Sie beim Formatieren einen geeigneten Namen vergeben, dann wird die Karte z.B. beim Synchronisieren der SD-Karte mit iTunesSync namentlich angezeigt.

Unter Windows wählen Sie im Formatierungsdialog, der über das Kontextmenue des Datenträgers aufgerufen wird, eine Option deselben Namens und setzen bei „Schnellformatierung“ ein Häkchen, bevor Sie die Formatierung starten.

Unter MacOS markieren Sie im Löschdialog des Festplatten-Dienstprogramms die SD-Karte und wählen die Option „MS-DOS-Dateisystem (FAT)“, bevor Sie den Löschvorgang starten.

Die Speicherobergrenze bei SD-Karten der aktuellen 2. Generation (SDHC) beträgt 32GB, was für die allermeisten Einsatzfälle ausreichen wird.

Bei der Anschaffung einer SD-Karte für die Tönebox sollte man neben der Speichergröße auch die Übertragungsrate berücksichtigen. Hier werden (beim aktuellen Typ SDHC) die Klassen 2, 4, 6 und 10 für die garantierte Mindestübertragungsrate in MByte pro Sekunde unterschieden. Bei einer SD-Karte der Klasse 2 kann die Übertragung eines GB folglich bis zu 8 Minuten dauern. Oft wird eine deutlich höhere Übertragungsrate verglichen mit der eigentlichen Klassifizierung angegeben.

Bei der Übertragung mehrerer GB kann die Verwendung einer höherklassigen SD-Karte also einen erheblichen Zeitgewinn erbringen. Im Extremfall könnte man auf SD-Karten der 3. Generation (SDXC) zurückgreifen, da deren Übertragungsrate derzeit nochmal bis zu 10 mal höher liegen kann (der Preis jedoch leider auch).

In einigen seltenen Fällen sind wir auf das Fabrikat eines Herstellers gestoßen, das in der Tönebox nicht eingesetzt werden konnte. Fabrikate von Sandisk, Verbatim, Sony, Transcend, Platinum (um nur einige bekanntere Hersteller zu nennen) sowie vieler anderer Hersteller können Sie jedoch bedenkenlos für den Einsatz in der Tönebox einkaufen.

Sollten Sie bei einem Hersteller oder einem Typ unsicher sein, dann testen Sie vorsichtshalber ein Exemplar, ehe Sie größere Mengen einkaufen.

Vorgesehene Titel zuerst von Audio-CDs importieren

support-ueberspielen_sd-karten-auf-cdsDie Titel einer Audio-CD lassen sich bereits beim Import durch iTunes über ihr „Genre“ und ihr „Album“ den Playlists einer oder mehrerer SD-Karten zuordnen.

Die Reihenfolge innerhalb einer Tönebox-Playlist ergibt sich aus den „Titelnummern“ der importierten Dateien, die sich jederzeit frei verändern lassen.

Um die Titel der Audio-CD gleich als MP3-Dateien zu importieren, muss der MP3-Codierer als Importeinstellung aktiviert sein (nächster Tab). HINWEIS: Sollten Sie die Audio-CD selbst im Rahmen Ihrer Musiksammlung gebrannt haben, dann erreichen Sie eine bessere Qualität, wenn Sie mit den zugrundliegenden Audio-Dateien arbeiten (siehe den darüber liegenden Slider).

Damit die CD-Titel der iTunes-Musiksammlung im MP3-Format hinzufügt werden, müssen Sie den „MP3-Codierer“ auswählen. Drücken Sie dafür im Ansichtsfenster für die eingelegte CD den Button „Importeinstellungen“ (unten rechts):

  • Wählen Sie in der Liste „Importieren mit…“ den MP3-Codierer aus.
  • Passen Sie u.U. noch die Import-Qualität mit Hilfe der Liste „Einstellung“ an.
  • Aktivieren Sie u,U, auch die Fehlerkorrektur beim Einlesen der CD.

Diese Anpassung können Sie jederzeit wieder rückgängig machen.

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Nachdem eine CD eingelegt wurde, zeigt iTunes üblicherweise ihre Titel mit den entsprechenden Titelinfos an (falls nicht, können Sie das CD-Laufwerk in der Explorer-Spalte links auswählen).

Alle für dieselbe SD-Karte bestimmten Titel sollten demselben Genre zugeordnet werden, um zum Schluss die entsprechende Wiedergabeliste ganz einfach füllen zu können. Sind alle Titel der eingelgten CD für dieselbe SD-Karte bestimmt, gehen Sie dafür folgendermaßen vor:

  • Markieren Sie alle Titel der CD mit Strg+A.
  • Öffnen Sie die Informationsanzeige mit Strg+I und wechseln Sie erforderlichenfalls noch zum Tab „Infos“.
  • Tragen Sie in „Genre“ einen Namen ein, der die vorgesehene SD-Karte bezeichnet.
  • Beenden Sie den Dialog mit OK

Falls die Titel auf einer CD für unterschiedliche SD-Karten bestimmt sind, dann können Sie das Genre auch titelweise zusammen mit „Album“ festlegen (nächster Button).

Um die zu importierenden CD-Titel anschließend auf die Tönebox-Playlists zu verteilen, gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Markieren Sie den ersten Titel auf der CD
  • Öffnen Sie die Informationsanzeige mit Strg+I und wechseln Sie erforderlichenfalls noch zum Tab „Infos“.
  • Tragen Sie bei „Album“ eine Ziffernfolge zwischen „01“ und „24“ für die Taste ein, mit der das Album (als Tönebox-Playlist) aktiviert werden soll.
  • Sie können zusätzliche Ziffern anhängen, wobei ein solcher Anhang dann bei allen Titeln desselben Albums identisch sein muss (nur dieselbe Nummer zu Beginn reicht nicht aus).

Mit dem Button „Weiter“ wird der Eintrag gespeichert und der nächste Titel aufgerufen. 

Nachdem Sie auf diese Weise alle CD-Titel auf die Tönebox-Playlists verteilt haben (Dialog mit OK beenden), können Sie die CD mit dem Button „CD importieren“ (unten rechts) importieren und zur nächsten CD übergehen.

Die Anpassung der Titelnummern zugunsten der Tastenzuordnung wird im nächsten Tab beschrieben.

TIPP: Einzelne Titel können Sie vom Import ausschließen, indem Sie das Häkchen rechts neben der laufenden Nummer entfernen.

Damit jeder Titel einer bestimmten Aufruf-Taste zugeordnet its, müssen abschließend noch die Titelnummern der soeben erstellten MP3-Sammlung angepasst werden. Gehen Sie dafür mit Strg+Umschalt+5 zur Raster-Anzeige über und wählen Sie als Suchkriterium „Genre“ aus (Auswahl in Leiste am oberen Rand des Ansichtsfensters).

Mit einem Doppelklick auf das zuvor vergebene Genre werden alle von Ihnen angelegten Alben mit ihren Titeln angezeigt. Nun können Sie für jedes Album und damit für jede Tönebox-Playlist die gewünschte Tastenzuordnung für die enthaltenen Titel vornehmen, indem Sie die Titelnummern anpassen. HINWEIS: Der Umgang mit CD-Titeln für die Tönebox wird weiter unten im Slider „Tipps & Tricks“ beschrieben.

Wenn alle notwendigen Anpassungen vorgenommen wurden, ist die MP3-Sammlung (bzw. die MP3-Sammlungen, falls mehrere Genres eingeführt wurden) fertig fürs Überspielen auf die Tönebox.

Titel aus der iTunes-Musiksammlung verwenden

Die Tönebox kann iTunes-Wiedergabelisten abspielen, die sich aus Titeln mit folgenden Eigenschaften zusammensetzen:

  • Titel haben das MP3-Format.
  • Titel sind jeweils über „Album“ mit einer der 24 Tönebox-Playlists …
  • … und über „Titelnummer“ mit einer der 24 Aufruf-Tasten verknüpft.

Solche Titel erhält man am einfachsten durch Erstellung zusätzlicher MP3-Versionen der vorgesehenen Titel (nächster Tab), deren „Alben“ und „Titelnummern“ dann entsprechend angepasst werden können (übernächster Tab).

Eine SD-Karte, die mit einer Wiedergabeliste synchronisiert wurde, die solche Titel enthält, ist sofort für eine Tönebox einsatzbereit.

iTunes erzeugt eine zusätzliche MP3-Version eines Titels, wenn Sie diesen markieren und die Aktion dann entweder über den Menuepunkt „Erweitert“ oder über das Kontextmenue*) des Titels aufrufen.

Der Statusbalken in der Anzeige oben zeigt den Fortschritt der Aktion an. Die so erstellte MP3-Version wird stets unterhalb des eingangs markierten Titels angezeigt. Wie deren Titelinfos anzupassen sind, wird im nächsten Tab beschrieben.

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HINWEIS: Sie können auf diese Aktion immer dann verzichten, 1. wenn der Titel bereits im MP3-Format bzw. als MPEG-Audiodatei vorliegt**) und wenn es 2. für Sie keine Rolle spielt, dass dieser durch Anpassung seiner Titelinfos aus dem ursprünglichen Album entfernt und einem neuen Album zugefügt wird.

*) Das Kontextmenue eines Objektes wird aufgerufen, indem der Mauszeiger über dem Objekt platziert und die rechte Maustaste gedrückt wird. Es erscheint dann ein Menue mit einer Auswahl an Aktionen für das Objekt.

**) Das Format des Titels finden Sie heraus, indem Sie im Kontextmenue der Beschriftungszeile für die Anzeige der Titelinfos beim Eintrag „Art“ das Häkchen setzen.

Markieren Sie die soeben neu erstellte MP3-Version und rufen Sie deren (vom Ausgangstitel 1:1 übernommenen) Titelinfos mit Strg+I auf, wechseln Sie erforderlichenfalls noch zum Tab „Infos“ und treffen Sie dann folgende Festlegungen:

  • Album: Mit den ersten beiden Ziffern (zwischen „01“ und „24“) im Albumnamen legen Sie die Taste fest, mit der das Album von der Tönebox als Playlist aufgerufen wird. ACHTUNG: Ein der Nummerierung angefügter Text muss dann für alle Titel einer Playlist identisch sein.
  • Titelnummer (zwischen 1 und 24): Legt die Taste fest, mit der der Titel aufgerufen wird, wenn das entsprechende Album als Playlist gewählt wurde. HINWEIS: Der abweichende Umgang mit CD-Titeln für die Tönebox wird weiter unten im Slider „Tipps & Tricks“ beschrieben.
  • Genre: Tragen Sie bei allen zu überspielenden Titeln dasselbe (von Ihnen frei vergebbare) Genre ein. Dann können Sie diese zum Schluss mit einem einzigen Mauszug der Wiedergabeliste hinzufügen. HINWEIS: Weitere Filtermöglichkeiten werden im Slider „Tipps & Tricks“ diskutiert.

Die MP3-Sammlung ist fertig fürs Überspielen auf die Tönebox, wenn für alle benötigten Titel jeweils eine MP3-Version mit angepassten Titelinfos erzeugt wurde.

  • Bei der Vergabe der Titelnummern (Tracks) ist zu beachten, dass pro Genre jede Albumnummer und pro Album jede Titelnummer jeweils nur einmal vorkommen darf. ERKLÄRUNG: Die Tönebox benutzt immer zuerst gefundene Alben oder Titel, weswegen alle anderen mit derselben Tastenzuordnung ignoriert werden.
  • Damit alle Titel wie vorgesehen in einer bestimmten Tönebox-Playlist zusammengeführt werden, müssen alle Titel exakt denselben Album-Namen haben. d.h. dieselbe Nummer vorne reicht dafür nicht aus.
  • Wenn Sie auf einer SD-Karte einen bestimmten Titel mehrfach verwenden wollen, dann müssen Sie auch entsprechend viele MP3-Versionen erzeugen („Copy & Paste“ funktioniert in iTunes-Wiedergabelisten nicht).
  • Bei mehreren markierten iTunes-Titeln können viele Titelinfos (Strg+I) auch synchron geändert werden, z.B. Genre, Interpret oder Album, nicht aber die Titelnummer.

SD-Karte mit iTunesSync bespielen

Eine Wiedergabeliste zum Überspielen auf die Tönebox erstellen Sie mit Strg+N. Vergeben Sie als Name z.B. das Genre, das allen zum Überspielen vorgesehenen MP3-Dateien bei ihrer Erstellung einheitlich zugeordnet wurde.

Um die Wiedergabeliste zu füllen wechseln Sie mit Strg+Umschalt+5 auf die Rasteransicht für die Genres der iTunes-Musiksammlung. Ziehen Sie das vorgesehene Genre einfach in die Wiedergabeliste. Nunmehr ist alles vorbereitet, um die SD-Karte synchronisieren zu können.

HINWEIS: Sollten Sie das Genre nicht vereinheitlicht haben, dann schieben Sie die Alben (die sich wegen der Präfixe „01“ bis „24“ vergleichsweise einfach finden lassen sollten) einzeln in die Wiedergabeliste oder holen Sie die einheitliche Bezeichnung des Genres nach.

Sie können stattdessen auch eine intelligente Wiedergabeliste anlegen, die sich nach bestimmten, frei vergebbaren Kriterien dann automatisch befüllt. Einzelheiten finden Sie unter „Tipps & Tricks“.

support-ueberspielen_mp3playerDas kostenlose Programm iTunes Sync können Sie z.B. beim Hersteller Binary Fortress Software Ltd. direkt herunterladen.

Nach der Installation (unter Windows) finden Sie im Infobereich der Taskleiste (rechts unten) ein Mini-Icon in Gestalt eines MP3-Players. Folgende beiden Aktionen können Sie aus dem Kontextmenue für das Mini-Icon auswählen, welches sich durch Klick mit der rechten Maustaste (Mauszeiger über Mini-Icon) öffnet:

  • MP3-Player konfigurieren
  • MP3-Player synchronisieren

HINWEIS: Unter „MP3-Player“ ist hier immer die Tönebox-SD-Karte zu verstehen, die – wie die meisten MP3-Player auch – vom PC als Datenträger erkannt wird, wenn sie über einen internen Kartenslot oder über ein externes Kartenlesegerät (kann als Zubehör mitbestellt werden) mit ihm verbunden ist.

Bitte führen Sie zuerst die Aktion „MP3-Player konfigurieren“ durch (aus dem Kontextmenue des iTunesSync-Icons im Infobereich der Taskleiste auswählen). Dafür muss eine FAT32-formatierte SD-Karte mit dem PC verbunden sein (siehe den Slider „SD-Karte vorbereiten“ weiter unten). In dem sich öffnenden Fenster drücken Sie den Button „Add“, um eine SD-Karte bzw. einen MP3-Player hinzuzufügen, der nunmehr zu konfigurieren ist:

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Folgende Einträge nehmen Sie jetzt vor:

  • Den Namen für den MP3-Player können Sie frei vergeben (z.B. die Bezeichnung des Genres, dass Sie in iTunes verwendet haben).
  • Als Ordner, in den die Wiedergabeliste kopiert werden soll, wählen Sie im entsprechenden Auswahl-Dialog (mit dem kleinen Button rechts aufrufen) die angeschlossene SD-Karte aus. Sie ist als Untereintrag von „Computer“ zu finden. In der Eingabezeile erscheint dann der sog. Back-Slash „\“.
  • Aus der Vorschlagsliste für die Ordnerstruktur wählen Sie unbedingt „\Album \ # – Song.ext“ aus. Nur dann werden die angelegten iTunes-Alben zu Tönebox-Playlists und erhalten die Albentitel das erforderliche zweistellige Präfix für die Tastenzuordnung.
  • Aus der Vorschlagsliste für die iTunes-Wiedergabeliste wählen Sie abschließend die zuvor angelegte und befüllte Wiedergabeliste aus.

Beenden Sie den Konfigurationsdialog mit OK und schließen Sie die Liste der konfigurierten MP3-Player (mit nunmehr einem Eintrag). Um die benötigte MP3-Sammlung auf die SD-Karte zu überspielen, muss diese nunmehr synchronisiert werden (nächster Tab).

Nachdem Sie die SD-Karte für die Tönebox konfiguriert haben, können Sie diese jetzt bespielen bzw. synchronisieren (Doppelklick auf das iTunesSync-Icon im Infobereich der Taskleiste). Dadurch wird der Inhalt der zuvor ausgewählten iTunes-Wiedergabeliste nach der vorgegebenen Ordnerstruktur auf die SD-Karte kopiert. Folgender Dialog öffnet sich, wenn Sie die Aktion „MP3-Player synchronisieren“ starten:

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Folgende Maßnahmen ergreifen Sie jetzt:

  • Die oberste Auswahlliste enthält alle von Ihnen bisher konfigurierten MP3-Player. Bitte treffen Sie hier eine Auswahl (vorerst nur ein Eintrag). Die dem MP3-Player im Konfigurationsdialog zugeordnete iTunes-Wiedergabeliste wird in Klammern mit angezeigt.
  • Die darauffolgende Auswahlliste enthält alle konfigurierten MP3-Player, die auch physisch angeschlossen sind (unsere SD-Karte war im vorangegangenen Konfigurationsdialog als Datenträger H:\ erkannt worden). Bitte treffen Sie auch hier eine Auswahl (vorerst nur ein Eintrag).
  • Mit dem Button „Sync MP3-Player“ starten Sie das Überspielen. Eventuell müssen Sie die Ausführung des Vorgangs noch einmal bestätigen (kann für kommende Synchronisierungen dauerhaft unterdrückt werden).

Done!

Alternative: SD-Karte mit einem Dateimanager bespielen

Die erforderlichen Verzeichnisse auf der SD-Karte können Sie „zu Fuß“ anlegen, oder eine ZIP-Datei mit allen Verzeichnissen von „01“ bis „24“ herunterladen und auf der SD-Karte extrahieren.

Leer gebliebene Verzeichnisse werden im Betrieb nicht angezeigt und man kann auch nicht versehentlich in eines von ihnen wechseln. Unabhängig davon können Sie unbenötigte Verzeichnisse jederzeit einfach löschen.

support-ueberspielen_rubriken-anlegen Damit eine Playlist mit einer bestimmten Taste aufgerufen werden kann, muss der Name des entsprechenden Verzeichnisses auf der SD-Karte mit den passenden Ziffern zwischen „01“ und „24“ beginnen.

Diese Nummern brauchen Sie nicht fortlaufend zu vergeben, d.h. Sie können bestimmte Playlists auch geometrisch zusammenfassen und voneinander separieren (vgl. Bild links).Die Tönebox startet von Haus aus mit der Playlist 1. Mit Hilfe der Konfigurationsdatei können Sie aber auch jede andere Playlist als Start-Playlist festlegen.

Sie können die vorbereiteten iTunes-Alben album- bzw. titelweise in das jeweils vorgesehene Verzeichnis auf der SD-Karte übertragen.

Wählen Sie zuerst in Ihrem Dateimanager (z.B. Explorer) die eingeschobene SD-Karte aus (sie ist unter „Computer“ eingetragen) und sorgen Sie dafür, dass das Ziel-Verzeichnis das anschließende „Drag & Drop“ zugänglich bzw. dort sichtbar ist. Das „Drag & Drop“ funktioniert so:

  • Markieren Sie in iTunes alle Titel eines zu übertragenden Albums.
  • Ziehen Sie die Auswahl über das Programmsymbol des Dateimanagers in der Taskleiste (am unteren Bildschirmrand) und warten Sie dann solange, bis der Dateimanager „aufgepoppt“ ist (kann manchmal 1-2 Sekunden dauern).
  • Führen Sie die Auswahl zügig in das Dateimanager-Fenster hinein und „droppen“ Sie es dann in das Ziel-Verzeichnis.

Anschließend nehmen Sie noch die Tastenzuordnung für die Titel des soeben übertragenen Albums wie im entsprechenden Tab beschrieben vor.

Sofern Sie Ihre MP3-Dateien mit einem Datei-Manager aufsuchen und diese mit „Drag & Drop“ in Verzeichnisse anderer Datenträger kopieren können, lässt sich die SD-Karte auch ohne Musikverwaltungsprogramm befüllen.

Öffnen Sie zwei Fenster Ihres Dateimanagers (z.B. Explorer). Öffnen Sie in dem einen Fenster (A) den Ordner mit den zu kopierenden MP3-Dateien. Wählen Sie in dem anderen Fenster (B) die eingeschobene SD-Karte aus (unter „Computer“ eingetragen) und sorgen Sie dafür, dass das Ziel-Verzeichnis für die Wiedergabeliste für das anschließende „Drag & Drop“ zugänglich bzw. dort sichtbar ist. Das „Drag & Drop“ funktioniert für alle zu übertragenden Titel gleich:

  • Markieren Sie in Fenster (A) die in das Ziel-Verzeichnis zu übertragenden MP3-Dateien.
  • Ziehen Sie die Auswahl über das Programmsymbol für Fenster (B) in der Taskleiste (am unteren Bildschirmrand) und warten Sie solange, bis das Fenster „aufgepoppt“ ist (kann manchmal 1-2 Sekunden dauern).
  • Führen Sie die Auswahl zügig in das Dateimanager-Fenster hinein und „droppen“ Sie es dann in das Ziel-Verzeichnis.

Anschließend nehmen Sie noch die Tastenzuordnung für die Titel des soeben übertragenen Albums wie im entsprechenden Tab beschrieben vor.

Diesen Vorgang können Sie z.B. mit dem kostenlosen Tool Advanced Renamer erheblich vereinfachen, da sich die Reihenfolge der Dateien eines Verzeichnisses mit der Maus anpassen und deren Umbenennung nach einem auswählbaren Schema automatisieren lässt.

support-ueberspielen_example1a Diese MP3-Dateien werden für eine bestimmte Szene eines Theaterstücks benötigt. Damit sie für die Tönebox aufrufbar werden, …

support-ueberspielen_example1b … müssen ihnen Ziffern zwischen „01“ und „24“ vorangestellt werden. Im Bild links sind die Dateien so benannt, dass jedem Geräusch entsprechend der szenischen Folge eine eigene Taste zugeordnet ist.

support-ueberspielen_example1c In diesem Bild sind dagegen jeweils mehrere Geräusche entsprechend der szenischen Folge derselben Taste zugeordnet.In diesem Falle muss die automatische CD-Funktion mit Hilfe der Konfigurationsdatei ausgeschaltet werden, damit die nachfolgenden Geräusche einer Gruppe erst auf Tastendruck starten.Einzelheiten zur Nutzung der CD-Funktion finden Sie hier.

iTunes-Wiedergabeliste drucken

Mit folgenden Einträgen bei den einzelnen Titeln eines Albums können Sie den Ausdruck der Wiedergabeliste optimieren, ohne dass die Abspielbarkeit der Titel durch die Tönebox davon betroffen ist:

Name: Sorgen Sie für möglichst kurze, prägnante Bezeichnungen der Titels, damit diese im Ausdruck der Wiedergabeliste möglichst leicht wiedergefunden werden können.
Interpret: Der Interpret eines Albums wird unterhalb des Albumnamens ausgedruckt und kann für die Angabe weiterer Informationen genutzt werden.

TIPP: Der Ausdruck wird besonders übersichtlich, wenn Sie bei Album nur die beiden Ziffern für die Nummerierung eintragen und die eigentliche Bescheibung dann bei Interpret einfügen.

HINWEIS: Sollten Sie für die Titel eines Albums bei Interpret unterschiedliche Informationen eingetragen haben, dann sollten Sie bei Album-Interpret eine einheitliche Phrase einfügen („divers“), damit das Album bei der Darstellung in iTunes nicht auseinandergerissen wird.

Markieren Sie zuerst die betreffende iTunes-Wiedergabeliste in der Explorer-Spalte (links) und öffnen Sie dann den Druckdialog durch Strg+P oder über das Menue Datei > Drucken …, um folgende Einstellung auszuwählen:

support-ueberspielen_wl-drucken

Im Hochformat werden 6 Alben pro Seite ausgedruckt, so dass Sie bei voll ausgelasteter Tönebox z.B. mit 2 doppelseitig bedruckten Seiten operieren können.

Oberhalb der Titelinformationen werden die Namen für Album und Interpret angezeigt. Diese Einträge können Sie nutzen, um die jeweilige Tönebox-Playlist möglichst genau zu umschreiben.

Tipps & Tricks

Leider ist es nicht möglich, in iTunes bestimmte Titel direkt zu CD-Titeln zusammenzufassen, da deren Titelnummern vierstellig sein müssen (z.B. „2400“ für den Start-Titel einer Titelsammlung, die mit der Taste 24 gestartet werden soll), während iTunes selbst nur Titelnummern bis 999 bearbeiten kann (vierstellige Titelnummern aber immerhin darstellt und auch nicht beschneidet).

Als Ausweg bietet sich an, die CD-Titel zweistellig vorzunummerieren, ihren Titeln die beiden Ziffern, die die Reihenfolge innerhalb der CD bestimmen sollen, voranzustellen und ihre Dateinamen nach Synchronisierung mit iTunesSync umzubenennen.

Möchte man z.B. eine Reihe von Titeln als CD für die Taste 24 zusammenfassen, dann kann man in iTunes ihre Titelnummern einheitlich auf 24 setzen und die jeweils fehlenden beiden Nummern den Titeln voranstellen. Aus „klingeln“ wird so „00klingeln“ usw. Auf der via iTunesSync bespielten SD-Karte erscheint dieser Titel dann als Datei mit dem Namen „24 – 00klingeln.mp3“. Ein dafür eingesetztes Umbenennungsprogramm muss dann nur noch die Ziffernfolge „ – “ aus allen CD-Titeln entfernen (natürlich kann man das auch „zu Fuß“ machen).

Statt die Alben des angelegten Genres manuell in eine zuvor erstellte Wiedergabeliste zu ziehen, kann man auch eine sog. Intelligente Wiedergabeliste mit dem Kriterium „Genre ist …“ erstellen.

Ein Vorteil dieser Vorgehensweise liegt darin, dass sich die Wiedergabeliste automatisch aktualisieren kann, wenn man nachträglich noch Änderungen an den Titelinformationen oder an der Titelzusammensetzung gemacht hat. Außerdem kann man bequem z.B. bestimmte Alben ausschließen (im Dialog unten werden die Tönebox-Playlists 23 und 24 ausgeschlossen).

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In der Auswahlliste für das zu überwachende Kriterium finden Sie neben dem Genre etliche weitere Titelinformationen, nach denen die Musiksammlung mit Hilfe der Intelligenten Wiedergabeliste gefiltert werden kann. Allerdings lassen sich Titel der Musiksammlung nur mit „Interpret“, „Album“ und „Name“ (in Suchleiste rechts oben) sowie zusätzlich mit „Genre“ und „Komponist“ (als Kriterien in der mit Strg+Umschalt+5 aufrufbaren Rasterdarstellung) im normalen Ansichtsfenster filtern.

Wenn Sie den Inhalt Ihrer Tönebox laufend anpassen oder mit mehreren SD-Karten operieren möchten, dann sind Sie darauf angewiesen, den Überblick über die zugrundeliegende MP3-Sammlung in iTunes zu bewahren. Hier ein paar Anhaltspunkte:

  • Im Prinzip legen Sie für jede aktuell benötigte SD-Karte ein eigenes Genre an.
  • Selbst wenn Sie nur eine SD-Karte im Einsatz haben, sollten Sie stets ein weiteres Genre führen (z.B. „Tönebox-Pool“), das im Moment nicht benötigte Titel Ihrer MP3-Sammlung aufnimmt. Sie können dann Titel durch Anpassung ihres Genres gezielt „in den einstweiligen Ruhestand“ versetzen und von dort aus jederzeit wieder aktivieren.
  • Sie können ganz ohne Genres arbeiten, wenn Sie die benötigten Alben in eine Intelligente Wiedergabeliste mit einer entsprechend langen Liste von Kriterien „Album … beginnt mit … 01, 02 etc.“ ziehen. Um die Möglichkeit zu wahren, Ihre MP3-Sammlung allein darzustellen, müssen entweder alle Alben oder alle Titel eine eindeutig filterbare Buchstabenfolge enthalten.
  • Da sich Titel durch „Copy & Paste“ nicht vermehren lassen, müssen Sie Titel, die auf verschiedenen SD-Karten gleichzeitig auftauchen sollen, auch entsprechend oft erzeugen.
  • Ihre MP3-Sammlung umfasst im Prinzip lauter Alben (mit bis zu 24 Titeln) mit Ziffern zwischen „01“ und „24“ am Beginn ihres Namens. Alben mit denselben Präfixen im Namen bleiben getrennt, solange der Rest im Namen nicht identisch ist.
  • Im Prinzip können Sie Titelnummern nicht benötigter Titel größer als 24 setzen und sie dann auch im Album belassen. Allerdings kostet das Speicherplatz (auf der SD-Karte) und Übertragungszeit. Dasselbe gilt sinngemäß auch für Alben.

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