Überspielen mit einem Dateimanager

Die benötigten Titel lassen sich mit einem Dateimanager nach einem ganz einfachen, hier beschriebenen Prinzip, auf die SD-Karte für die Tönebox kopieren. Zudem lassen sich sowohl entsprechende Verzeichnisse auf der SD-Karte erstellen, als auch die Namen der übertragenen Titel zugunsten der gewünschten Tastenzuordnung ergänzen bzw. anpassen.

 

SD-Karte vorbereiten

SD-Karten für die Tönebox müssen grundsätzlich im FAT32 Dateiformat formatiert sein.

HINWEIS: Wenn Sie beim Formatieren einen geeigneten Namen vergeben, dann wird die Karte z.B. beim Synchronisieren der SD-Karte mit iTunesSync namentlich angezeigt.

Unter Windows wählen Sie im Formatierungsdialog, der über das Kontextmenue des Datenträgers aufgerufen wird, eine Option deselben Namens und setzen bei „Schnellformatierung“ ein Häkchen, bevor Sie die Formatierung starten.

Unter MacOS markieren Sie im Löschdialog des Festplatten-Dienstprogramms die SD-Karte und wählen die Option „MS-DOS-Dateisystem (FAT)“, bevor Sie den Löschvorgang starten.

Die Speicherobergrenze bei SD-Karten der aktuellen 2. Generation (SDHC) beträgt 32GB, was für die allermeisten Einsatzfälle ausreichen wird.

Bei der Anschaffung einer SD-Karte für die Tönebox sollte man neben der Speichergröße auch die Übertragungsrate berücksichtigen. Hier werden (beim aktuellen Typ SDHC) die Klassen 2, 4, 6 und 10 für die garantierte Mindestübertragungsrate in MByte pro Sekunde unterschieden. Bei einer SD-Karte der Klasse 2 kann die Übertragung eines GB folglich bis zu 8 Minuten dauern. Oft wird eine deutlich höhere Übertragungsrate verglichen mit der eigentlichen Klassifizierung angegeben.

Bei der Übertragung mehrerer GB kann die Verwendung einer höherklassigen SD-Karte also einen erheblichen Zeitgewinn erbringen. Im Extremfall könnte man auf SD-Karten der 3. Generation (SDXC) zurückgreifen, da deren Übertragungsrate derzeit nochmal bis zu 10 mal höher liegen kann (der Preis jedoch leider auch).

In einigen seltenen Fällen sind wir auf das Fabrikat eines Herstellers gestoßen, das in der Tönebox nicht eingesetzt werden konnte. Fabrikate von Sandisk, Verbatim, Sony, Transcend, Platinum (um nur einige bekanntere Hersteller zu nennen) sowie vieler anderer Hersteller können Sie jedoch bedenkenlos für den Einsatz in der Tönebox einkaufen.

Sollten Sie bei einem Hersteller oder einem Typ unsicher sein, dann testen Sie vorsichtshalber ein Exemplar, ehe Sie größere Mengen einkaufen.

SD-Karte managen

Einzelne Titel lassen sich mit einem Dateimanager von jedem Datenträger – aber z.B. auch aus einer iTunes-Wiedergabeliste heraus – insbesondere per „Drag & Drop“ auf die SD-Karte einer Tönebox übertragen. Dabei gelten folgende Regeln (siehe den Tab „Tönebox-Konventionen“):

  • Die zur Übertragung vorgesehenen Titel müssen das MP3-Format haben.
  • Die Titel müssen in Verzeichnisse auf der SD-Karte kopiert werden, deren Namen mit Ziffern zwischen „01“ und „24“ beginnen, damit die Tönebox sie als Playlist erkennen kann.
  • Die Namen der Titel selbst müssen ebenfalls mit Ziffern zwischen „01“ und „24“ beginnen, damit die Tönebox sie einzeln aufrufen kann.

Mit einem Dateimanager lassen sich sowohl entsprechende Verzeichnisse auf der SD-Karte für die Tönebox erstellen, als auch die Namen der übertragenen Titel zugunsten der gewünschten Tastenzuordnung ergänzen bzw. anpassen.

Mit einem Dateimanager kann man Audio-Dateien – unabhängig von jedem Musikverwaltungsprogramm – mittels folgender Aktionen anordnen bzw. verschieben:

  • Kopieren (Strg+C), um sie anderenorts einzufügen (Strg+V)
  • Ausschneiden (Strg+X), um sie anderenorts wieder einzufügen (Strg+V)
  • Alternativ: „Drag & Drop“
  • Umbenennen

Im Dateimanager listet das Kontext-Menue einer Datei im allgemeinen noch viele andere, zum Teil an bestimmte Programme gebundene Aktionen.

Jedes Computer-Betriebssystem bietet dem Anwender einen solchen Datei-Manager an, z.B. den „Explorer“ (Windows) oder den „Finder“ (Mac). Für Aktionen wie z.B. „Sortieren und Durchnummerieren“ für den Inhalt eines Verzeichnisses gibt es auch komfortablere Tools, z.B. den „Advanced Renamer“ unter Windows.

Mit der Tönebox lassen sich 24 Playlists aufrufen, die jeweils bis zu 24 Audio-Titel enthalten können. Jede dieser Playlists leitet sich aus einem eigenem Verzeichnis mit MP3-Dateien auf einer SD-Karte für die Tönebox ab, für deren Namen folgende Konventionen gelten:

support-ueberspielen_explorer1 Ein Verzeichnis ist eine Tönebox-Playlist, wenn sein Name mit Ziffern zwischen „01“ und „24“ beginnt. Weitere Ziffern in beliebiger Zusammensetzung und quasi unbegrenzter Länge dürfen auf die zweistellige Nummer folgen.

support-ueberspielen_explorer2 Die MP3-Dateien eines solchen Verzeichnisses sind einzeln aufrufbar, wenn ihre Namen mit unterschiedlichen Ziffern zwischen „01“ und „24“ beginnen (CD-Titel werden mit Ziffern zwischen „00“ und „99“ an dritter und vierter Stelle gekennzeichnet bzw. nummeriert).

TIPP: Die Tönebox ignoriert Titel, in deren Namen auf die beiden führenden Ziffern „01“ bis „24“ erst (ein oder mehrere) Leerzeichen und dann (mindestens zwei) Zahlen folgen. Eine solche Konstellation lässt sich konsequent vermeiden, indem Titelbezeichnungen möglichst mit Buchstaben begonnen und Leerzeichen zwischen den führenden Ziffern und der Titelbezeichnung selbst vermieden werden.

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